Niclas Erdmann und Lukas Heißner nahmen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen an der diesjährigen Bundesrunde der Internationalen Physikolympiade (IPhO) teil. Sie traten gegen 48 weitere Teilnehmende aus ganz Deutschland in zwei theoretischen und zwei experimentellen Klausuren an. Nachmittags gab es verschiedene vertiefende Seminare zur Physik oder zum DLR. Dabei wurden Themen wie „Peitschenknall und Überschall“, die spezielle Relativitätstheorie, Wettervorhersagen und die Himmelsmechanik behandelt. Zudem gab es einen dem DLR gewidmeten Tag, an dem die beiden einen Flugsimulator ausprobierten, Experimente zum sogenannten „Flattern“ von Flugzeugflügeln durchführten und zahlreiche Windkanäle besichtigten.
Ein besonderes Highlight war das Forschungsflugzeug, in dem die Klimatisierung der Kabine erprobt wurde. Bei der feierlichen Preisverleihung im DLR School Lab belegte deutschlandweit Lukas Heißner den 45. und Niclas Erdmann den 33. Platz.
Das Spezi gratuliert zu diesem herausragenden Erfolg. 👏
🧪 3. Platz beim Mannschaftswettbewerb Chemie Klasse 9
Am Dienstag, dem 16. Juni, war es wieder so weit: Zum mittlerweile 24. Mal fand der Leistungsvergleich Chemie der Spezialschulen (9. Klasse) an der Goetheschule in Ilmenau statt. Auch das Albert-Schweitzer-Gymnasium beteiligte sich an dieser traditionsreichen Veranstaltung, vertreten durch die drei Schüler*innen Jonas Hupfer, Marlene Beitz und Simon Kurth.
Gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Herrn Rübsam machte sich die Mannschaft am Vormittag auf den Weg nach Ilmenau. Nach der Ankunft und einer kleinen Stärkung in der Mensa der Schule gab es eine organisatorische Einweisung, in der die Wettbewerbsbedingungen und der Ablauf erläutert wurden. Insgesamt nahmen zwölf Mannschaften mit jeweils drei Schülerinnen und Schülern von elf verschiedenen Schulen teil, der Großteil davon aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Der zentrale Bestandteil des Tages war die anspruchsvolle Wettbewerbsklausur. In einer Bearbeitungszeit von 165 Minuten mussten die Teams jeweils sechs komplexe Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Chemie lösen. Neben theoretischen Fragestellungen gehörten auch die selbstständige Durchführung und Auswertung eines vorgegebenen Experiments zu den Herausforderungen. Dabei waren nicht nur Fachwissen und analytisches Denken gefragt, sondern auch eine koordinierte Teamarbeit innerhalb der Mannschaften.
Nach der intensiven Arbeitsphase gab es für die Teilnehmer*innen eine wohlverdiente Pause, während die Klausuren bewertet wurden. Anschließend konnten sie einen interessanten Vortrag zum Thema Elektrokardiogramm im Rahmen einer Seminararbeit verfolgen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete schließlich die Siegerehrung. Die Mannschaft aus Erfurt konnte mit einer guten Leistung überzeugen und sich einen Platz auf dem Siegerpodest sichern. Mit Freude nahmen Jonas Hupfer, Marlene Beitz und Simon Kurth die Auszeichnung für den 3. Platz entgegen. Für die Schülerinnen und Schüler war der Mannschaftswettbewerb weit mehr als nur ein Leistungsvergleich. Neben der Möglichkeit, ihr chemisches Fachwissen anzuwenden und zu vertiefen, stand vor allem die Zusammenarbeit als Team im Fokus. Darüber hinaus bot der Wettbewerb die Gelegenheit, sich mit naturwissenschaftlich interessierten Jugendlichen anderer Schulen zu vernetzen.
Marlene Beitz
