🔭 Bundesrunde der Internationalen Physikolympiade in Göttingen (24.–30.01.)

Physik Bundesrunde

Niclas Erdmann und Lukas Heißner nahmen am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen an der diesjährigen Bundesrunde der Internationalen Physikolympiade (IPhO) teil. Sie traten gegen 48 weitere Teilnehmende aus ganz Deutschland in zwei theoretischen und zwei experimentellen Klausuren an. Nachmittags gab es verschiedene vertiefende Seminare zur Physik oder zum DLR. Dabei wurden Themen wie „Peitschenknall und Überschall“, die spezielle Relativitätstheorie, Wettervorhersagen und die Himmelsmechanik behandelt. Zudem gab es einen dem DLR gewidmeten Tag, an dem die beiden einen Flugsimulator ausprobierten, Experimente zum sogenannten „Flattern“ von Flugzeugflügeln durchführten und zahlreiche Windkanäle besichtigten.
Ein besonderes Highlight war das Forschungsflugzeug, in dem die Klimatisierung der Kabine erprobt wurde. Bei der feierlichen Preisverleihung im DLR School Lab belegte deutschlandweit Lukas Heißner den 45. und Niclas Erdmann den 33. Platz.

Das Spezi gratuliert zu diesem herausragenden Erfolg. 👏

Am Freitag, dem 30. Januar 2026, fand die 2. Runde der Geowissenschaften-Olympiade in der Mineralogischen Sammlung der Universität Jena statt. Bundesweit hatten sich nur 70 Schülerinnen und Schüler für diese Runde qualifiziert – davon sechs aus Thüringen.
Mohammad Taghayi war einer der erfolgreichen thüringer Teilnehmer. Der Wettbewerb bestand aus einem schriftlichen Test, der Aufgaben und Fragen aus den Fachbereichen Physik, Biologie, Chemie und insbesondere Geografie enthielt. Ergänzend dazu erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch die umfangreiche Mineralogische Sammlung mit über 600 verschiedenen Gesteinen. Darüber hinaus bot die Veranstaltung Gelegenheit zum freundlichen und fachlichen Austausch unter den Wettbewerbsteilnehmern. Die schriftlichen Tests werden nun zur Korrektur an den Dachverband der Geowissenschaften in Berlin geschickt. Die besten Teilnehmenden dieser Runde werden anschließend zur finalen Runde eingeladen. Wir wünschen Mohammad Taghayi weiterhin viel Erfolg und drücken ihm fest die Daumen!

Zwischenzeitlich kamen in den Winterferien die Ergebnisse dieser zweiten Runde an: Mohammad gehörte bundesweit zu den besten 100 Teilnehmenden dieses Wettbewerbs. Mit seinen Leistungen hat er eindrucksvoll gezeigt, dass er über solides Fachwissen sowie ausgeprägte Transferkompetenzen in den Bereichen Geologie, Mineralogie, Geophysik und Paläontologie verfügt. Zu diesem Erfolg gratulieren wir herzlich. Für die finale 3. Runde der Olympiade konnten sich in diesem Jahr die 20 bestplatzierten Teilnehmenden qualifizieren.